Wie eine Untersuchung von Kaspersky ergeben hat, verfügt über ein Viertel der Arbeitsgeräte (Laptops, Smartphones & PC´s) vom Arbeitgeber über keine zusätzliche Sicherheitssoftware. Dadurch könnten Unternehmen für Cyberangriffe anfällig werden.

Gerade jetzt wo Mitarbeiter mehr als je zuvor von Zuhause aus arbeiten, ist es den Unternehmen immer wichtiger geworden, die ausgegebenen Geräte, die mit dem Unternehmens-Netzwerk verbunden sind, sicher zu machen.

Laut Kaspersky:

23% der Desktops und 17% der von britischen Arbeitgebern gelieferten Laptops keine Cybersicherheitssoftware installiert. 23% der Mitarbeiter, die mit einem Firmen-Smartphone ausgestattet sind, haben keine ausreichende Antivirensoftware auf den Geräten. Schätzungsweise 48% der 32,9 Millionen Arbeitnehmer in Großbritannien haben während der Pandemie per Remote gearbeitet – das ist alarmierend.

Es wird viel über das Risiko geschrieben, was bei Betrug, Phishing-Angriffen und anderen Formen böswilliger IT-Sicherheitsbedrohungen passiert. Nun haben die IT-Verantwortlichen oft Schwierigkeiten, diese Angriffe gänzlich abzuwehren. Eine durchgeführte Umfrage eines E-Mail-Sicherheitsunternehmens (GreatHorn) ergab, dass Unternehmen jeden Monat ca. 1.200 Phishing-Angriffe erfahren. Daher haben viele Unternehmen die internen Kontrollen und Schutzmaßnahmen Stück für Stück erhöht. Die IT-Verantwortlichen konzentrieren sich darauf, die Sicherheit am Arbeitsplatz zu fördern und den Schutz kritischer Funktionen und Dienste aufrecht zu erhalten. Der Arbeitgeber muss ferner sicherstellen, dass die Mitarbeiter sich mit der Sicherheitssoftware auskennen. So sollen sie wissen, wie man die Antivirensoftware installiert oder den Status überprüft. Es ist besonders dann wichtig, wenn von zu Hause aus an persönlichen oder Unternehmensgeräten gearbeitet wird.

BYOD (Bring-Your-Own-Device) ist seit der Pandemie ebenfalls alltäglicher geworden, da viele Unternehmen Schwierigkeiten haben, jeden Mitarbeiter auszustatten.

Mehr als die Hälfte (57%) der Befragten von Kaspersky gaben an, dass sie ihr persönliches Smartphone zum Abrufen von geschäftlichen E-Mails verwenden, 36% nutzen bei der Arbeit ihren persönlichen Laptop oder Desktop. Die privaten Geräte sind noch weniger geschützt: Laut Kaspersky fehlt fast der Hälfte (47%) der persönlichen Smartphones Antivirensoftware, zusammen mit 43% der Tablets, sodass diese Geräte anfälliger für Cyber-Bedrohungen sind.

Insgesamt wurde bei der Befragung festgestellt, dass britische Verbraucher ihre Computer mit größerer Wahrscheinlichkeit vor Cyberangriffen schützen aber ihre Mobilgeräte ungesichert lassen.

Ein Fünftel (21%) war der Meinung, ihr Telefon kann nicht gehackt werden.